Beyond bimode

Viele Jahre bevor BP den Golf von Mexiko mit 800 Millionen Liter Rohöl kontaminierte, suchte das Energieunternehmen British Petroleum nach Wegen abseits der Mineralölindustrie. Man investierte in regenerative Energien, „Beyond Petroleum“ war zumindest zeitweise mehr als nur ein Slogan.

Die Tochter BP Solar entwickelte Mitte der 90er-Jahre Solarmodule, die durch Aufdampfung bestimmter Substanzen unterschiedliche Farben annehmen. Diese attraktiven Module schienen wie geschaffen, um von Architekten in die Fassadengestaltung ihrer Projekte integriert zu werden. Die Doppelfunktion (Gestaltungselement und Energiequelle) gaben dem Projekt „bimode“ seinen Namen.

1997 wurden fünf europäische Kunsthochschulen (darunter die Kunsthochschule für Medien Köln, Projektleitung Prof. Jürgen Claus), beauftragt, die technischen und gestalterischen Möglichkeiten dieser Module mit den Mitteln der Kunst zu veranschaulichen. Uns fiel die Aufgabe zu, für die vielen faszinierenden Ergebnisse der Kunsthochschulen ein Projektlogo zu entwickeln, um es für die diversen Ausstellungen und Katalogen als visuelle Klammer einzusetzen.

 

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